Heise 25.11.2025
12:00 Uhr

heise+ | Papierloser Visitenkartenverkehr via NFC: Nutzen und Funktionsweise


So flink wie man gedruckte Karten überreicht, schaffen es Smartphones bisher nicht. Das sollen NFC-Karten ändern, und nicht nur, weil sie das Abtippen ersparen.

heise+ | Papierloser Visitenkartenverkehr via NFC: Nutzen und Funktionsweise

Smartphones sparen bei vielen Vorgängen Zeit, aber beim Austausch von digitalen Visitenkarten sind sie umständlich, sodass viele Menschen auf Messen oder zu geschäftlichen Anlässen lieber gedruckte Visitenkarten verwenden. Zum Überreichen muss man sich nicht vom Gesprächspartner abwenden, um auf dem Smartphone zu wischen oder Sende- und Empfangsgenehmigungen zu erteilen.

Doch im Nachgang spart das keine Zeit. Früher oder später scannt man sie entweder ein oder tippt sie ab, weil man sie doch in digitaler Form auf Smartphone und PC braucht. Aber das Einlesen gelingt nicht immer fehlerfrei und manche gedruckte Visitenkarte schafft es nie nach Digitalien, sei es, weil sie vergessen in einer Schublade sedimentiert oder weil sie sich in der Waschmaschine aufgelöst hat.

Einen eleganten Weg aus der Klemme weisen digitale Visitenkarten mit eingebauten NFC-Tags: Für den Austausch legt man sie einfach auf das Smartphone des Gegenübers und nach einem Fingertipp erscheint sie in der Kontaktdatenbank. Sie überbrücken sogar die Kluft zwischen Android-Smartphones und iPhones, sparen Kosten und – überraschenderweise – können Firmen damit ihre Social-Networking-Aktivitäten gratis messen; dazu später mehr. Allerdings eignen sich nur bestimmte NFC-Tags und beim Beschreiben des NFC-Speichers gibt es Stolperfallen.